Montag, 17. April 2017

Saftiger Karottenkuchen mit Serien-Blues

Hallo Welt!

Puh, waren das vier gefüllte Tage - vor allen Dingen mit gutem Essen und schönen Momenten mit der Familie. Deshalb mag ich Feiertage auch so sehr. Und wie konnten diese Tage nur so rasant schnell an mir vorbeiziehen? Dabei hatte ich doch noch so viel vor... Ich wollte endlich mal ein paar Fotojahrbücher gestalten (angefangen bei... 2009? Hilfe!) und noch das ein oder andere Bastelprojekt umsetzen. Doch jetzt ist es schon Montagabend und die neue, kurze Woche startet. Aber was beschwere ich mich - in schon zwei Wochen habe ich zwei Wochen Urlaub und freue mich schon wahnsinnig auf unsere Reise nach Kopenhagen mit einem Abstecher in Hamburg, um die Kings of Convenience in der Elbphilharmonie zu sehen.


An diesem verregneten, nass-kalten Ostermontag wollten wir uns eigentlich so schön zu zweit auf dem Sofa einkuscheln und einen Serienmarathon hinlegen. Dafür wollte ich unbedingt einen saftigen Karottenkuchen backen. Unser ewiges Dilemma: Der Herzmann mag fast nur Kuchen ohne Obst, ich dagegen liebe, liebe Obstkuchen. Aber auf diesen saftigen Karottenkuchen konnten wir uns gut einigen. Er gelang hervorragend und schmeckte auch so wunderbar würzig. Und als wir uns damit aufs Sofa fläzten, folgte gleich das nächste Dilemma: Welche Serie sollten wir eigentlich zusammen schauen?


Was ihr für den Karottenkuchen braucht:
160 g brauner Zucker
140 ml Sonnenblumenöl
2 Eier
230 g Mehl
1/2 TL Natron
2 TL Backpulver
2 TL Zimt
1/2 TL gemahlene Muskatnuss
1/2 TL gemahlener Ingwer
1 Prise Salz
300 g fein geraspelte Möhren
80 g gehackte Walnüsse


Wie ihr den Karottenkuchen macht:
1. In einer Schüssel alle trockenen Zutaten (bis auf den braunen Zucker und die Prise Salz) miteinander vermischen.
2. In einer anderen Schüssel die Eier, den braunen Zucker, die Prise Salz und das Öl mit einem Handrührer cremig schlagen.
3. Die trockenen Zutaten zur Eier-Mischung hinzugeben und unterrühren.
4. Anschließend die geraspelten Möhren und die gehackten Walnüsse unterheben.
5. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und bei 150°C Ober- und Unterhitze ca. 60-70 Minuten backen. Holzstäbchentest!
6. Anschließend auskühlen lassen und mit Puderzucker überstreuen - fertig! 


Das Problem ist: Sämtlich Serien, die wir zusammen schauen, befinden sich gerade in der Pause. Game of Thrones, The Man In The High Castle und Stranger Things. Bei The Walking Dead bin ich zu Beginn der siebte Staffel ausgestiegen. Aus Gründen. Kein Spoiler. Hinzu kommt, dass wir auf Netflix und Amazon Prime angewiesen sind. Kein Sky und somit auch kein Westworld. Dann haben wir eher halbherzig Serien wie Supernatural, The Preacher und The OA angefangen, schauen immer mal wieder im Abstand von mehreren Wochen eine Folge, aber irgendwie haben uns diese Serien nicht so richtig gepackt. Und so sitzen wir an manchen Abenden unter der Woche gemeinsam auf dem Sofa, wenn wir es uns eigentlich bei einer Serie so richtig gemütlich machen wollen, und durchforsten die Angebote der Streamingdienste. Und letztlich endet es jedes Mal nach mehreren Minuten auf die gleiche Weise...


Ich verkrümle mich ins Schlafzimmer und schaue die zwölfte Staffel Grey‘s Anatomy oder Downton Abbey weiter und der Herzmann schaut im Wohnzimmer Stark Trek: The Next Generation. Damit die Geschlechterrollen hier auch ganz klar definiert sind... Ich meine, so ein Karottenkuchen schmeckt natürlich auch gut, wenn man einen Jackson Avery oder Matthew Crawley beobachten kann (die Damen, ihr wisst, was ich meine...). Aber das Wahre ist es natürlich auch nicht. Deshalb haben wir nach wenigen Minuten die Fernsehgeräte ausgestellt und es uns mit dem Kuchen gemeinsam auf dem Sofa gemütlich gemacht. So ganz ohne Serie. Ausnahmsweise.


Habt ihr denn Vorschläge für Serien, die uns wieder an kuscheligen Fernsehabenden auf dem Sofa zusammenbringen? Welche Serien schaut ihr denn am liebsten mit eurem Partner oder eurer Partnerin?

Habt noch einen schönen Ostermontagabend und lasst es euch gut gehen!

Liebst
Eure Vivienne

Donnerstag, 13. April 2017

Ein kleines Lebenszeichen aus der neuen Küche

Hallo Welt!

Es ist wirklich kaum zu fassen: Über ein halbes Jahr habe ich diesen Blog, mein Baby, ungeachtet gelassen. Ich bin ehrlich: Mir fehlte die Zeit, die Muße, oder auch ganz einfach - die Lust. Die Monate sind nur so an mir vorbeigezogen. Ich habe in dieser Zeit jedoch oft an das Bloggen gedacht, an das Kreativsein, es hat mir hin und wieder gefehlt. Doch dann hatte ich keine Zeit diesen Gedanken weiter zu verfolgen und habe dieses Loch mit regelmäßigen Instagram-Posts versucht zu füllen. Unter der Woche spät von der Arbeit nach Hause kommen, am Wochenende dann einkaufen und den Haushalt machen. Wo soll da bitte noch Zeit für Kreativität übrig bleiben? Genau. Das liebste Hobby bleibt dann schon mal auf der Strecke.


Und dann, ganz plötzlich, gibt man sich den Ruck es einfach zu machen. Da ist dieser Moment: Ich war am Samstag alleine zuhause und habe diesen wirklich ansehnlichen Flammkuchen gemacht. Und es war noch hell draußen und die Frühlingsblumen auf dem Tisch sahen so hübsch aus. Und dann habe ich einfach gemacht: Ich habe die Kamera aus dem Schrank geholt und losgelegt. Und ich kann euch verraten: Es fühlte sich großartig kann! Es hat mir eine solche Freude bereitet die Fotos zu machen, ein wenig am Blog zu schrauben und diesen Beitrag hier zu erstellen. Das Bloggen hat mir einfach wahnsinnig gefehlt, auch wenn ich das erst jetzt wieder so richtig erkenne.


Dabei gibt es so viel zu zeigen und zu erzählen. Wir leben nun schon ein Jahr in unserer neuen Wohnung mit Garten und haben es uns wirklich hübsch gemacht. Es gibt also so viele Ecken, die ich euch hier zeigen könnte. Deshalb bringe ich euch hier schon einmal ein paar zaghafte Eindrücke aus unserer Küche mit. Die ist nämlich mit ca. 22 lichtdurchfluteten Quadratmetern der größte Raum hier in unserer Wohnung. Ich bin jedenfalls ganz verknallt in diese Küche mit angeschlossenem, offenen Esszimmer, denn sie ist immer wunderbar hell und hat sogar eine Terrassentür durch die man direkt raus in den Hof gelangt. Sehr praktisch, wenn man Einkäufe nach Hause bringt.


Wir haben die Einbauküche günstig von der Vormieterin übernommen - mit cremeweißen Fronten und einer dunklen Arbeitsplatte. Es ist nicht meine Traumküche, aber es ist erst einmal eine mit der ich mich zunächst anfreunden kann. Dafür haben wir den Essbereich so gestaltet, wie wir uns das vorgestellt haben - eine Mischung aus Landhaus und Scandinavian, vor allem hell, weiß und natürlich. Naja „wir“... Der Herzmann wurde einfach mit dem Endergebnis überzeugt. Trick Siebzehn!


Was ihr für den Flammkuchen braucht:
  • 1 Rolle Flammkuchenteig
  • 1 Becher Crème fraîche mit Kräutern
  • Ein paar Stangen grüner Spargel
  • Ein paar gelbe Cocktailtomaten
  • 1 Packung Feta-Käse in Würfel geschnitten
  • 2-3 Stangen Frühlingszwiebeln  


Macht euch ein paar schöne, freie Ostertage mit euren Liebsten und lasst es euch gut gehen!

Liebst
Eure Vivienne